Lärm und politisches Blabla

Das ist schon seltsam. Heute berichtet der Kölner Stadtanzeiger, dass der Flugverkehr in ganz NRW moderat gewachsen sei. Besonders stark jedoch sei das Passagieraufkommen am Flughafen Köln-Bonn gestiegen, und zwar um 18,5 Prozent. Erklärt wird dies unter anderem damit, dass immer mehr Billigflieger in Köln ansässig seien. Mehr Passagieraufkommen bedeutet übrigens mehr Lärm. Viel mehr Lärm, und ich Köln – anders als in anderen Städten – auch in der Nacht. Das haben Politiker so beschlossen.

In der gleichen Ausgabe der Zeitung steht nun, dass der Stadtrat ein Maßnahmepaket gegen Lärm beschlossen hat. Dieses Paket machen die Kölner Politiker übrigens nicht einfach so zum Schutz der Bevölkerung, sondern weil eine Konventionalstrafe der EU droht, weil Köln zu laut ist.  Zu den Maßnahmen gehören: optimierter Straßenbelag, Ausweichrouten für den LKW-Verkehr, Reduzierung von Höchstgeschwindigkeiten und Einrichtung von Kreisverkehren. Fluglärm – einer der größten Lärmfaktoren für Köln – wird nicht berücksichtigt. So leicht kann man es sich als CDU, SPD und Grüne machen.

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