Immer mehr Gemeinden gegen Fluglärm

Im Zuge wachsender Sensibilität für die Bedürfnisse der Bevölkerung, zu denen auch der Schutz vor Lärm und gesundheitsschädlichen Umweltverschmutzungen durch den Luftverkehr zählen, gehen immer mehr Gemeinden im Kölner Umland auf kritische Distanz zum Flughafen Köln-Bonn. Der Flughafen ist für immense Lärmbelästigung verantwortlich. Bislang setzten sich allerdings die meisten Politiker eher für die Belange des Flughafens ein – von denen die Bevölkerung nicht protestiert – und weniger für die Bedürfnisse der Menschen. Dies ändert sich nun.

Jüngst berichtete der Kölner Stadtanzeiger, dass nun auch die Stadt Nümbrecht mobile Lärmmessstationen aufbauen will. Seit Jahren wächst der Fluglärm. Dies soll nun gemessen werden, um eine Argumentationsgrundlage für die Auseinandersetzung mit dem Flughafen zu bekommen.

Auch in Köln findet – sehr langsam allerdings – ein Umdenken statt. So hat die Stadt den Klimanotstand ausgerufen. Daher müssen zukünftig alle Fragen, die den Aus- und Umbau des Flughafens betreffen, hinsichtlich ihrer Klimaverträglichkeit geprüft werden. Zwar betreibt die Luftverkehrsbranche gerade eine Green-Washing-Kampagne. Es gibt allerdings keinen wissenschaftlichen Zweifel an den katastrophalen Auswirkungen des Flugverkehrs auf das Klima.

 

Bildquelle:
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hoerflaeche.svg

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